Nützlinge

 

Das Braune Langohr

 

Name Braunes Langohr, Plecotus auritus

Größe Kopf-Rumpf-Länge:  5cm Flügelspannweite: 26cm

Gewicht 5 bis 12 g

Typische Merkmale Das Braune Langohr zählt zu den mittelgroßen Fledermäusen. Die langen Ohren sind kennzeichnend für die Art. Zur Hauptnahrung zählen Nachtschmetterlinge, welche im Flug dank Ultraschallortung gefangen werden. Spinnen und Raupen, die ebenfalls zur Beute zählen, werden von den Ästen "abgelesen".

Vorkommen Sommerquartiere sind in Baumhöhlen, Fledermauskästen oder auf Dachböden. Winterquartiere befinden sich in frostfreien Kellern und Höhlen, selten auch in Baumhöhlen. Winterschlaf halten die Tiere von ca. Oktober/November bis März/April.

Der Zaunkönig

Vogel des Jahres 2004

 

Obwohl die meisten Zaunkönige in strukturreichen Wäldern siedeln, werden hohe Revierdichten auch in Städten und Dörfern gefunden. Dies unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, gerade auch im Siedlungsraum gezielt für Lebensräume zu sorgen, indem man beispielsweise einen naturnahen, möglichst verwilderten Garten anlegt.

Mehlig weiße Unterseite und Bürzel

Die Mehlschwalbe (Delichon urbica)

 

Ihr Markenzeichen ist der leuchtend weiße Bürzel, der sich kontrastreich von der sonst dunklen Oberseite abhebt. Auch bäuchlings ist die Mehlschwalbe mit Ausnahme der Schwanzfedern rein weiß gezeichnet. Ihr tief gekerbter Schwanz besitzt im Gegensatz zur Rauchschwalbe keine langen "Spieße".

Der Regenwurm

 

Regenwürmer sind blind, taub, stumm, können nur kriechen und haben noch nicht einmal einen irgendwie besonders geformten Körper. Genau genommen sind sie nur ein Strich in der Landschaft. Aber was für einer! Zum Beispiel produziert der Regenwurm Dünger, der zu den besten der Welt gehört und ist eines der stärksten Tiere der Erde. Zumindest im Verhältnis zu seiner Körpergröße.

Die Welt der Bienen

hatte schon immer eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen. Wer kennt nicht ihr angenehmes Summen an warmen sonnigen Tagen.

Biene im Bernstein

Die älteste im Bernstein entdeckte Biene ist aus der Kreidezeit und mehr als 90 Millionen Jahre alt. Sie wurde in einer bernsteinführenden Schicht einer Tongrube in New Jersey gefunden. Aus der gleichen Lagerstätte stammen auch der älteste Falter, der sich gerade vom blut- zum nektarsaugenden Insekt entwickelte, und die älteste Ameise.

Die Bienen sind eine Insektenfamilie, die weltweit mit ca. 12 000 verschiedenen Arten vertreten ist. Im Zusammenhang mit der Imkerei denken wir vorrangig an unsere Honigbienen. Sie sind eine der wenigen staatenbildenden Insekten und gerade wegen dieser Eigentümlichkeit für uns so nutzbringend. Durch das Überwintern als ganzes Volk (im Winter 10 000 bis 15 000 Einzeltiere), steht im zeitigen Frühjahr eine große Anzahl Bienen zur Bestäubung der Obstbäume, Beerensträucher und anderer Frühjahrsblüher zur Verfügung.